junesixon Comments http://junesixon.blogsport.de d-daying in parentheses Mon, 18 Nov 2019 16:18:44 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Zarathustra http://junesixon.blogsport.de/2017/09/24/kazem-moussavi-eine-gefahr-fuer-die-demokratie-in-deutschland-die-afd-iran-russland-connection/#comment-7073 Sun, 24 Jun 2018 23:38:47 +0000 http://junesixon.blogsport.de/2017/09/24/kazem-moussavi-eine-gefahr-fuer-die-demokratie-in-deutschland-die-afd-iran-russland-connection/#comment-7073 Ja, recht hat er Ja, recht hat er

]]>
by: Die Ideologie ‚Antirassismus’ als veritable Heilslehre ¦ Jihad Watch Deutschland http://junesixon.blogsport.de/2010/06/22/meilensteine-deutscher-vergangenheitsbewaeltigung-vii-die-yrr-und-der-weltweite-erfolg-deutscher-ideologie/#comment-7062 Wed, 22 Oct 2014 12:39:20 +0000 http://junesixon.blogsport.de/2010/06/22/meilensteine-deutscher-vergangenheitsbewaeltigung-vii-die-yrr-und-der-weltweite-erfolg-deutscher-ideologie/#comment-7062 [...] Multikulturalismus aber auch (kulturalistische) Identitätspolitik auf der einen und Ethnopluralismus auf der anderen Seite waren keine Erfindung unterdrückter Minderheiten sondern in ihren Ursprüngen ein auf Überleben als Volk ausgerichtetes Projekt der Opferimagination, an dem sich Deutschlands Eliten spätestens seit der Romantik beteiligt hatten. Der Feind stand auch deshalb fest, weil er als unüberwindbar scheinender Konkurrent um den Titel als „das eine Volk“ galt. Im Zentrum deutschvölkischer Ideologie stand Opferneid. Die Juden, die seit zweitausend Jahren überall, wo sie lebten, unterdrückt, verfolgt und/ oder ermordet wurden, waren immer noch da. Nicht Herzls „Judenstaat“ war das Vorbild der Nationalsozialisten sondern, au contraire, ihre Wahnvorstellung vom unsterblichen Volk, das sie als hinterlistigen Verderber ihres leidenschaftlich naturgewachsenen und auf dem Planeten verwurzelten Volkes und entsprechend ihren Endgegner imaginierten. Am Ende sollten alle Deutsche oder ihre Sklaven sein, nur die Juden mussten vom Angesicht der Erde verschwinden, vor allem da sie den Deutschen ausschließlich als Projektionsfläche ihrer Ängste, Begierden, Albträume und Phantasien dienten. Wären sie erst einmal restlos vernichtet, so glaubten die Deutschen, würde alles von selbst gut werden. Zur Abwehr der einen Gefahr für das eine Opfervolk jedoch war endlich alles erlaubt. Mit der ungerechtfertigten Exkulpation Heideggers (auch des Heidegger von 1927) konnte der Wahn nach 1945 weltweit reüssieren. (Vgl. Die Yrr und der weltweite Erfolg deutscher Ideologie I + II) Die von Heidegger im- oder explizit beeinflussten Philosophen waren und sind weitaus einflussreicher, als die von den Deutschen so sehr für ihren angeblich übermächtigen Einfluss verabscheuten „Spaßverderber“ Adorno, Horkheimer und selbst als Herbert Marcuse. Trotz seiner richtigen Analyse der Probleme, die aus einer bloß kulturalistisch geprägten Minderheitenpolitik resultieren, verliert Malik kaum ein Wort über deren geschichtliche oder philosophische Hintergründe und findet Unterschiede, wo es keine gibt. Ihm gilt Multikulturalismus vor allem als ein von Machtinteressen geleitetes Regierungsprojekt zum Nachteil linker Projekte oder des Individuums, das bei ihm dennoch wieder zum etwas differenzierteren Identitätsvertreter à la Amartya Sen gerät. Macht (in Form von Geld und als Ermächtigung zum Ansprechpartner) wurde also ‚von oben’ denen gewährt, die sie anwenden sollten, um die Ruhe im Land wiederherzustellen respektive zu bewahren. Zutreffend erörtert er zudem den Rassismus im Multikulturalismus und ‚neuen linken’ Antirassismus: „It is simply that the council’s policies, like all multicultural policies, seemed to assume that minority communities had somehow arrived in Brimingham from a different social universe. Cosmologists believe that the physical universe in ist infancy was homogeneous and uniform. Multiculturalists seem to think the same about the social universe of minority groups. All are viewed as uniform, single-minded, conflict-free and defined by ethnicity, faith and culture.“ (66) Und „[o]nce political power and financial resources became allocated by ethnicity, then people began to identify themselves in terms of their ethnicity, and only their ethnicity.“ [...] […] Multikulturalismus aber auch (kulturalistische) Identitätspolitik auf der einen und Ethnopluralismus auf der anderen Seite waren keine Erfindung unterdrückter Minderheiten sondern in ihren Ursprüngen ein auf Überleben als Volk ausgerichtetes Projekt der Opferimagination, an dem sich Deutschlands Eliten spätestens seit der Romantik beteiligt hatten. Der Feind stand auch deshalb fest, weil er als unüberwindbar scheinender Konkurrent um den Titel als „das eine Volk“ galt. Im Zentrum deutschvölkischer Ideologie stand Opferneid. Die Juden, die seit zweitausend Jahren überall, wo sie lebten, unterdrückt, verfolgt und/ oder ermordet wurden, waren immer noch da. Nicht Herzls „Judenstaat“ war das Vorbild der Nationalsozialisten sondern, au contraire, ihre Wahnvorstellung vom unsterblichen Volk, das sie als hinterlistigen Verderber ihres leidenschaftlich naturgewachsenen und auf dem Planeten verwurzelten Volkes und entsprechend ihren Endgegner imaginierten. Am Ende sollten alle Deutsche oder ihre Sklaven sein, nur die Juden mussten vom Angesicht der Erde verschwinden, vor allem da sie den Deutschen ausschließlich als Projektionsfläche ihrer Ängste, Begierden, Albträume und Phantasien dienten. Wären sie erst einmal restlos vernichtet, so glaubten die Deutschen, würde alles von selbst gut werden. Zur Abwehr der einen Gefahr für das eine Opfervolk jedoch war endlich alles erlaubt. Mit der ungerechtfertigten Exkulpation Heideggers (auch des Heidegger von 1927) konnte der Wahn nach 1945 weltweit reüssieren. (Vgl. Die Yrr und der weltweite Erfolg deutscher Ideologie I + II) Die von Heidegger im- oder explizit beeinflussten Philosophen waren und sind weitaus einflussreicher, als die von den Deutschen so sehr für ihren angeblich übermächtigen Einfluss verabscheuten „Spaßverderber“ Adorno, Horkheimer und selbst als Herbert Marcuse. Trotz seiner richtigen Analyse der Probleme, die aus einer bloß kulturalistisch geprägten Minderheitenpolitik resultieren, verliert Malik kaum ein Wort über deren geschichtliche oder philosophische Hintergründe und findet Unterschiede, wo es keine gibt. Ihm gilt Multikulturalismus vor allem als ein von Machtinteressen geleitetes Regierungsprojekt zum Nachteil linker Projekte oder des Individuums, das bei ihm dennoch wieder zum etwas differenzierteren Identitätsvertreter à la Amartya Sen gerät. Macht (in Form von Geld und als Ermächtigung zum Ansprechpartner) wurde also ‚von oben’ denen gewährt, die sie anwenden sollten, um die Ruhe im Land wiederherzustellen respektive zu bewahren. Zutreffend erörtert er zudem den Rassismus im Multikulturalismus und ‚neuen linken’ Antirassismus: „It is simply that the council’s policies, like all multicultural policies, seemed to assume that minority communities had somehow arrived in Brimingham from a different social universe. Cosmologists believe that the physical universe in ist infancy was homogeneous and uniform. Multiculturalists seem to think the same about the social universe of minority groups. All are viewed as uniform, single-minded, conflict-free and defined by ethnicity, faith and culture.“ (66) Und „[o]nce political power and financial resources became allocated by ethnicity, then people began to identify themselves in terms of their ethnicity, and only their ethnicity.“ […]

]]>
by: Konkret vs. Marcel Reich-Ranicki ¦ SonntagsGesellschaft http://junesixon.blogsport.de/2013/09/19/reread-aus-gegebenem-anlass-en-attendant-walser/#comment-6298 Sun, 27 Oct 2013 09:08:03 +0000 http://junesixon.blogsport.de/2013/09/19/reread-aus-gegebenem-anlass-en-attendant-walser/#comment-6298 by: junesixon http://junesixon.blogsport.de/2013/09/19/reread-aus-gegebenem-anlass-en-attendant-walser/#comment-6226 Thu, 19 Sep 2013 11:27:48 +0000 http://junesixon.blogsport.de/2013/09/19/reread-aus-gegebenem-anlass-en-attendant-walser/#comment-6226 Danke vielmals für den Link! Ich war wieder hier: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/fragen-sie-reich-ranicki/fragen-sie-reich-ranicki-sie-konnte-hassen-wie-nur-wenige-1943035.html Herr B. hat auch noch etwas sehr adäquates gefunden: "<em>Natürlich gibt es in der Bundesrepublik und in anderen westlichen Ländern deutschsprachige Schriftsteller, für die der Kommunismus eine ernste, eine große Sache ist. Aber für Walser, den unermüdlichen Spieler, den liebenswürdigen Wort- und Windmacher, den Jongleur, Showmaster und in der Tat begnadeten Unterhaltungskünstler vom Dritten Programm? Reden wir nicht darüber… diese Prosa – das sei mit Entschiedenheit gesagt – ist weder links noch rechts. Sie ist nur langweilig.</em>" Marcel Reich-Ranicki Und es ist tatsächlich ein Grauen mit den Nachrufen! Eigentlich müsste man sich über die nochmal hermachen. Danke vielmals für den Link! Ich war wieder hier: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/fragen-sie-reich-ranicki/fragen-sie-reich-ranicki-sie-konnte-hassen-wie-nur-wenige-1943035.html
Herr B. hat auch noch etwas sehr adäquates gefunden:
Natürlich gibt es in der Bundesrepublik und in anderen westlichen Ländern deutschsprachige Schriftsteller, für die der Kommunismus eine ernste, eine große Sache ist. Aber für Walser, den unermüdlichen Spieler, den liebenswürdigen Wort- und Windmacher, den Jongleur, Showmaster und in der Tat begnadeten Unterhaltungskünstler vom Dritten Programm? Reden wir nicht darüber… diese Prosa – das sei mit Entschiedenheit gesagt – ist weder links noch rechts. Sie ist nur langweilig.“ Marcel Reich-Ranicki
Und es ist tatsächlich ein Grauen mit den Nachrufen! Eigentlich müsste man sich über die nochmal hermachen.

]]>
by: Cyrano http://junesixon.blogsport.de/2013/09/19/reread-aus-gegebenem-anlass-en-attendant-walser/#comment-6225 Thu, 19 Sep 2013 09:00:16 +0000 http://junesixon.blogsport.de/2013/09/19/reread-aus-gegebenem-anlass-en-attendant-walser/#comment-6225 Schön, hier mal wieder etwas zu lesen. Obwohl es sicher schönere Anlässe gibt. Ich habe gestern keinen einzigen Nachruf zu Ende lesen können, diese heuchlerischen biographischen Würdigungen sind ziemlich unerträglich. Stattdessen habe ich mir eine sehr schöne Kritik Reich-Ranickis mal wieder zu Gemüte geführt, die mir was Musil betrifft in vielem aus der Seele spricht: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-23905927.html Schön, hier mal wieder etwas zu lesen. Obwohl es sicher schönere Anlässe gibt.
Ich habe gestern keinen einzigen Nachruf zu Ende lesen können, diese heuchlerischen biographischen Würdigungen sind ziemlich unerträglich. Stattdessen habe ich mir eine sehr schöne Kritik Reich-Ranickis mal wieder zu Gemüte geführt, die mir was Musil betrifft in vielem aus der Seele spricht: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-23905927.html

]]>
by: Romane im Umfeld des 11. September ¦ SonntagsGesellschaft http://junesixon.blogsport.de/2009/09/19/50-jahre-blechtrommel/#comment-6213 Wed, 11 Sep 2013 09:57:30 +0000 http://junesixon.blogsport.de/2009/09/19/50-jahre-blechtrommel/#comment-6213 [...] Dagegen ist Jonathan Safran Foers Extremely Loud and Incredibly Close nur all zu einprägsam und überzeugend. Der Roman scheut sich nicht, den 11.9, Hiroshima, die Shoa und die Bombardierung Dresdens gleichermaßen als Verbrechen gegen die Menschheit zu behandeln (den Deutschen gefällts wohl mehrheitlich), und das gelingt treu-doof, und in Anlehnung an Günter Grass´ Blechtrommel, durch die Froschaugen des kindlichen Erzählers Oskar. Entblätterte man den Roman all seiner stilistischen Kniffe bliebe ein größtenteils sentimentales Machwerk, das in etwa die folgende Aussage transportiert: Das böse ist überall in der Welt, und am besten kommen wir damit zurecht, wenn wir uns alle ein wenig zusammenkuscheln. Hihi. Dennoch ist Extremely Loud and Incredibly Close als Roman weitaus überzeugender als Falling Man. [...] […] Dagegen ist Jonathan Safran Foers Extremely Loud and Incredibly Close nur all zu einprägsam und überzeugend. Der Roman scheut sich nicht, den 11.9, Hiroshima, die Shoa und die Bombardierung Dresdens gleichermaßen als Verbrechen gegen die Menschheit zu behandeln (den Deutschen gefällts wohl mehrheitlich), und das gelingt treu-doof, und in Anlehnung an Günter Grass´ Blechtrommel, durch die Froschaugen des kindlichen Erzählers Oskar. Entblätterte man den Roman all seiner stilistischen Kniffe bliebe ein größtenteils sentimentales Machwerk, das in etwa die folgende Aussage transportiert: Das böse ist überall in der Welt, und am besten kommen wir damit zurecht, wenn wir uns alle ein wenig zusammenkuscheln. Hihi. Dennoch ist Extremely Loud and Incredibly Close als Roman weitaus überzeugender als Falling Man. […]

]]>
by: Jonathan Meese: «Ich leide an Hitlergrußismus» ¦ meerschweinchenreport http://junesixon.blogsport.de/2010/10/05/anselm-kiefer-der-kuenstler-als-deutschlandinsichtragender/#comment-6200 Thu, 29 Aug 2013 06:33:02 +0000 http://junesixon.blogsport.de/2010/10/05/anselm-kiefer-der-kuenstler-als-deutschlandinsichtragender/#comment-6200 [...] Der Autor Martin Büsser schreibt am 8. Oktober 2010 in seinem Blog unter der Überschrift Anselm Kiefer – der Künstler als Deutschlandinsichtragender: «Anfang der Neunziger stand der Autor dieses Artikels verdutzt daneben, als sich zwei Besucher im San Francisco Museum of Modern Art über ein Kiefer-Exponat unterhielten, das ein jüngerer, durchaus weltläufig aussehender Mann seinem Kollegen schwärmerisch mit den Worten anpries: It’s Kiefer, the new nazi artist from Germany!» [...] […] Der Autor Martin Büsser schreibt am 8. Oktober 2010 in seinem Blog unter der Überschrift Anselm Kiefer – der Künstler als Deutschlandinsichtragender: «Anfang der Neunziger stand der Autor dieses Artikels verdutzt daneben, als sich zwei Besucher im San Francisco Museum of Modern Art über ein Kiefer-Exponat unterhielten, das ein jüngerer, durchaus weltläufig aussehender Mann seinem Kollegen schwärmerisch mit den Worten anpries: It’s Kiefer, the new nazi artist from Germany!» […]

]]>
by: junesixon http://junesixon.blogsport.de/2009/11/12/reread-2-zum-phaenomen-ende-aeussere-ich-micht-nicht/#comment-4300 Mon, 21 May 2012 01:23:32 +0000 http://junesixon.blogsport.de/2009/11/12/reread-2-zum-phaenomen-ende-aeussere-ich-micht-nicht/#comment-4300 Merci! So bin ich tatsächlich darauf aufmerksam geworden, dass das Video nicht mehr abrufbar war - jetzt aber wieder. Sonst bleibt mir nur die Anregung, den Siemionek-Text gründlich zu lesen und daraufhin nochmal das Ouevre Endes. Zumindest "Momo" und "Die unendliche Geschichte", beide Bücher nämlich lassen keine anderen Schlussfolgerungen zu als die Siemioneks, ob es sich dabei um Sehnsucht nach oder bloßes Propagieren von handelt, steht zur Diskussion. Und, um die Frage, zu beantworten: Diesseits der Kindheit mag ich mich wirklich nicht mehr gerne mit "Dem Phänomen" befassen, da nervt's nur noch. Es war schon schlimm genug, den "Schwarm" der Gründlichkeit wegen anderthalb Mal ein bisschen ernst zu nehmen... Merci! So bin ich tatsächlich darauf aufmerksam geworden, dass das Video nicht mehr abrufbar war – jetzt aber wieder.
Sonst bleibt mir nur die Anregung, den Siemionek-Text gründlich zu lesen und daraufhin nochmal das Ouevre Endes. Zumindest „Momo“ und „Die unendliche Geschichte“, beide Bücher nämlich lassen keine anderen Schlussfolgerungen zu als die Siemioneks, ob es sich dabei um Sehnsucht nach oder bloßes Propagieren von handelt, steht zur Diskussion. Und, um die Frage, zu beantworten: Diesseits der Kindheit mag ich mich wirklich nicht mehr gerne mit „Dem Phänomen“ befassen, da nervt’s nur noch. Es war schon schlimm genug, den „Schwarm“ der Gründlichkeit wegen anderthalb Mal ein bisschen ernst zu nehmen…

]]>
by: Andreas Simon http://junesixon.blogsport.de/2009/11/12/reread-2-zum-phaenomen-ende-aeussere-ich-micht-nicht/#comment-4298 Sun, 20 May 2012 21:00:49 +0000 http://junesixon.blogsport.de/2009/11/12/reread-2-zum-phaenomen-ende-aeussere-ich-micht-nicht/#comment-4298 Kann es sein, dass Sie sich mit dem "Phänomen Ende" auch nicht so gern befasst haben? Dieser Eindruck entsteht zumindest bei mir, wenn Sie sich Siemioneks Argumentation zu eigen machen. Für die Behauptung, Ende hege eine Sehnsucht nach gesellschaftlichen Schutzschirmen und Führerfiguren, finde ich in dessen Werk keine Belege. Kann es sein, dass Sie sich mit dem „Phänomen Ende“ auch nicht so gern befasst haben? Dieser Eindruck entsteht zumindest bei mir, wenn Sie sich Siemioneks Argumentation zu eigen machen. Für die Behauptung, Ende hege eine Sehnsucht nach gesellschaftlichen Schutzschirmen und Führerfiguren, finde ich in dessen Werk keine Belege.

]]>
by: junesixon http://junesixon.blogsport.de/2012/03/09/re-kay-sokolowsky-massenware-mythologie-eine-kritik-des-fantasy-genres-konkret-32012/#comment-3937 Wed, 04 Apr 2012 20:07:23 +0000 http://junesixon.blogsport.de/2012/03/09/re-kay-sokolowsky-massenware-mythologie-eine-kritik-des-fantasy-genres-konkret-32012/#comment-3937 Merci! Merci!

]]>
by: junesixon http://junesixon.blogsport.de/2012/04/04/pausenbild-v/#comment-3936 Wed, 04 Apr 2012 18:53:57 +0000 http://junesixon.blogsport.de/2012/04/04/pausenbild-v/#comment-3936 <img src="http://junesixon.blogsport.de/images/icon_mrgreen.gif" alt="" />

]]>
by: Rough NinJa http://junesixon.blogsport.de/2012/04/04/pausenbild-v/#comment-3934 Wed, 04 Apr 2012 15:21:22 +0000 http://junesixon.blogsport.de/2012/04/04/pausenbild-v/#comment-3934 Sehr hübsch. Sehr hübsch.

]]>
by: Cyrano http://junesixon.blogsport.de/2012/03/09/re-kay-sokolowsky-massenware-mythologie-eine-kritik-des-fantasy-genres-konkret-32012/#comment-3800 Fri, 09 Mar 2012 07:00:55 +0000 http://junesixon.blogsport.de/2012/03/09/re-kay-sokolowsky-massenware-mythologie-eine-kritik-des-fantasy-genres-konkret-32012/#comment-3800 <i>„Zum literarischen Genre Fantasy kann hier mangels relevanter Leseerfahrung nichts gesagt werden. Dennoch: Bereits die Erinnerung an die Lektüre von J.R.R. Tolkiens „Lord of the Rings“ vorsehrvielenjahren lässt ahnen, dass es in Fantasy-Romanen neben dem von Sokolowsky ganz offensichtlich zu Recht konstatierten Rassismus auch antisemitisch geprägte Figuren gibt.“</i> ... Strukturell bringt es die im Genre weit verbreitete Gewohnheit, Fähigkeiten auf „Rassen“ zu verteilen mit sich, dass in vielen Fantasyprodukten eine Geldrasse, als „Prototypischer Jude“ angelegt ist. Man nehme nur die Kobolde in Harry Potter, mit ihrer Kontrolle über die Banken deren Talent für Handel, und ihre kulturellen/drastisch bedingten Unfähigkeit das „menschliche“ Prinzip Eigentum anzuerkennen, sodass sie selbst Geschenke irgendwann wieder zurücknehmen... physisch geht damit wie notwendig ein knochiger gedrungener Körperbau einher, dazu die lange Nase... et voilà. Das ist noch nicht einmal einem Antisemitismus der Autorin geschuldet, der den der Mehrheit der Menschen übersteigt, etwa weil Antisemiten besonders gerne Fantasy schreiben, sondern liegt meines Erachtens einfach darin begründet, dass wo eine idealisierte (seis weil sie besonders „naturverbunden“ ist, seis, weil die alten Codes der „Chivalry“ noch gelten, seis, weil... na, es wird noch viele Gründe geben) beinahe zwangsläufig das, was heute als bedrohlich erfahren wird, auch außerhalb verschoben wird. Das passiert fast immer, wo eine Welt entworfen wird, die zur Weltflucht taugen soll, die anders ist als unsre, wobei sich der Schreibende doch nicht wirklich von seiner Realität lösen kann (oder sollte, es handelt sich ja meist um Massenprodukte, die gelesen werden wollen).  siehe auch Star Trek, wo es aus durchaus aufklärerischer Geisteshaltung auch kein Geld geben soll, und die Ferengi schließlich als Geldrasse herhalten. „Zum literarischen Genre Fantasy kann hier mangels relevanter Leseerfahrung nichts gesagt werden. Dennoch: Bereits die Erinnerung an die Lektüre von J.R.R. Tolkiens „Lord of the Rings“ vorsehrvielenjahren lässt ahnen, dass es in Fantasy-Romanen neben dem von Sokolowsky ganz offensichtlich zu Recht konstatierten Rassismus auch antisemitisch geprägte Figuren gibt.“

Strukturell bringt es die im Genre weit verbreitete Gewohnheit, Fähigkeiten auf „Rassen“ zu verteilen mit sich, dass in vielen Fantasyprodukten eine Geldrasse, als „Prototypischer Jude“ angelegt ist. Man nehme nur die Kobolde in Harry Potter, mit ihrer Kontrolle über die Banken deren Talent für Handel, und ihre kulturellen/drastisch bedingten Unfähigkeit das „menschliche“ Prinzip Eigentum anzuerkennen, sodass sie selbst Geschenke irgendwann wieder zurücknehmen… physisch geht damit wie notwendig ein knochiger gedrungener Körperbau einher, dazu die lange Nase… et voilà.
Das ist noch nicht einmal einem Antisemitismus der Autorin geschuldet, der den der Mehrheit der Menschen übersteigt, etwa weil Antisemiten besonders gerne Fantasy schreiben, sondern liegt meines Erachtens einfach darin begründet, dass wo eine idealisierte (seis weil sie besonders „naturverbunden“ ist, seis, weil die alten Codes der „Chivalry“ noch gelten, seis, weil… na, es wird noch viele Gründe geben) beinahe zwangsläufig das, was heute als bedrohlich erfahren wird, auch außerhalb verschoben wird. Das passiert fast immer, wo eine Welt entworfen wird, die zur Weltflucht taugen soll, die anders ist als unsre, wobei sich der Schreibende doch nicht wirklich von seiner Realität lösen kann (oder sollte, es handelt sich ja meist um Massenprodukte, die gelesen werden wollen).
 siehe auch Star Trek, wo es aus durchaus aufklärerischer Geisteshaltung auch kein Geld geben soll, und die Ferengi schließlich als Geldrasse herhalten.

]]>
by: Rough NinJa http://junesixon.blogsport.de/2012/01/09/pausenbild-iv/#comment-3775 Fri, 02 Mar 2012 21:09:33 +0000 http://junesixon.blogsport.de/2012/01/09/pausenbild-iv/#comment-3775 Kann die Aussage Geisel's nur bestätigen. Auf meine Art von "den Deutschen" in dritter Person, niemals in zweiter und erst recht nicht in erster, zu sprechen reagieren diese (insbesondere die Jungen, nach 1990 erzogenen) mit Verwunderung und empörter Ablehnung. Wer sich nicht als wir begreift ist ein Schandmal. Kann die Aussage Geisel’s nur bestätigen. Auf meine Art von „den Deutschen“ in dritter Person, niemals in zweiter und erst recht nicht in erster, zu sprechen reagieren diese (insbesondere die Jungen, nach 1990 erzogenen) mit Verwunderung und empörter Ablehnung.
Wer sich nicht als wir begreift ist ein Schandmal.

]]>
by: Auschwitz today « Im Kopf Lokalisation http://junesixon.blogsport.de/2011/01/27/27-januar/#comment-3583 Thu, 26 Jan 2012 11:06:45 +0000 http://junesixon.blogsport.de/2011/01/27/27-januar/#comment-3583 [...] Für Detlev Claussen löste sich der Ort Auschwitz auf &#8211; hinter einem sinnstiftendem Abstraktum: „Mit &#8216;Holocaust&#8217; aber war das Zauberwort gefunden, das Auschwitz verschwinden ließ. &#8222; (von hier ) [...] […] Für Detlev Claussen löste sich der Ort Auschwitz auf – hinter einem sinnstiftendem Abstraktum: „Mit ‘Holocaust’ aber war das Zauberwort gefunden, das Auschwitz verschwinden ließ. „ (von hier ) […]

]]>